Der Drohbrief - Ein Armutszeugnis für den DOSB

10.11.2021

 

 

Der DOSB hat im Namen von Präsident Alfons Hörmann, der Vorstandschefin Veronika Rücker und Finanz-Vorstand Thomas Arnold seinem früheren Vorstandsmitglied Karin Fehres mit anwaltlichem Schreiben vom 13. Oktober mit umfassenden straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen gedroht, falls sie sich nicht zur alleinigen Autorenschaft des anonymen Briefes über die „Kultur der Angst“ bekenne. Seine Unterstellung untermauert der DOSB dabei mit dem Gutachten eines Sprachsachverständigen , das belegen soll, dass der offene Brief nur von ihr stammen kann.

In einem nun öffentlich gemachten Brief weist Fehres nachdrücklich und mit aller Entschiedenheit alle Vorwürfe gegen sie zurück und stellt unmissverständlich klar, dass sie weder die anonyme Mail vom 6. Mai 2021 verfasst noch in irgendeiner Form daran mitgewirkt habe.

Der in der anonymen Mail vom Mai 2021 erhobene Vorwurf einer „Kultur der Angst“ im DOSB wird durch das jetzige Vorgehen des Präsidenten und der beiden Vorstandsmitglieder Rücker und Arnold nicht nur bestätigt, sondern vielmehr gezeigt, dass das „Problem“ noch viel größer ist als bisher angenommen. Nicht nur der scheidende Präsident Hörmann scheint Teil des "Systems" zu sein. Auch das Verhalten einiger hauptamtlicher Vorstandsmitglieder sollte von der Ethikkommission im DOSB intensiver hinterfragt werden.

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