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29.08.2019

Aller guten Dinge sind drei - Wie stehen die Chancen der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM-Qualifikation?

Die österreichische Fußballnationalmannschaft war bisher nur zwei Mal in einer Europameisterschaft vertreten gewesen. Die Premiere war 2008, als die Mannschaft sich als Gastgeber automatisch für das Ereignis qualifizierte. Allerdings ging es aufgrund einer starken kroatischen und deutschen Mannschaft nicht über die Vorrunde hinaus. Als großer Erfolg konnte die eigenständige Qualifikation zur EM 2016 betrachtet werden. Noch vor Russland und Schweden gelang den Österreichern der Qualifikationsgruppensieg, ohne eine einzige Niederlage kassiert zu haben. Dieses Momentum konnte in der EM 2016 selber allerdings nicht gehalten werden. Als Gruppenletzter schied man wieder in der Vorrunde aus. 2020 hätte das Nationalteam die Chance, ein drittes Mal sein Glück versuchen zu können.

Bevor es jedoch zur Europameisterschaft 2020 gehen kann, müssen die Österreicher die Hürde der Qualifikationsrunde meistern. Schon vier Spiele von zehn wurden absolviert und bis zur Sommerpause hatte sich ein erbitterter Wettstreit abgezeichnet. Bislang führt Polen die Gruppe G ungeschlagen mit 12 Punkten an, gefolgt von Israel mit sieben Punkten. Beide Nationen hätten sich damit für die Europameisterschaft qualifiziert. Österreich würde nach bisherigem Stand ausscheiden. Das Nationalteam kommt auf sechs Zähler und den dritten Platz. Doch noch ist lange nichts entschieden. Im September geht es mit dem fünften Spieltag weiter und Österreich wird auf Lettland treffen. Dies sollte theoretisch eine einfache Aufgabe werden, da Lettland bisher jedes Spiel verlor. In der Rückrunde müssen die Österreicher jedoch besonders auf Israel achten: Die Blau-Weißen legten bis auf das Fiasko gegen Polen bislang eine starke Leistung hin und zeigen EM-Potenzial. Dabei profitieren die Israelis laut https://www.laola1.at/de von den Fußballkenntnissen ihres österreichischen Nationaltrainers Andreas Herzog, welcher der Mannschaft auch zum 4:2 Sieg gegen Österreich verhalf. Die Aufgabe, Israel einzuholen und eine wirkungsvolle Gegenstrategie zu entwickeln, sollte sich einfacher lösen lassen, als auf ein Gegenmittel gegen die bislang überstarken Polen zu hoffen. Vieles deutet also darauf hin, dass es zu einem Rennen um den zweiten Platz kommen wird.

Fußballfreunde verfolgen diese Qualifikationsphase mit großer Spannung und bei Außenseitern haben viele Fans noch Hoffnungen auf eine überraschende Qualifikation. Doch es ist die Europameisterschaft selber, die die Menschen in großen Zahlen anziehen wird. Dies gilt besonders für Stadionbesucher, Public-Viewings, Fernsehzuschauer und Sportwetten. Letztere sorgen nicht nur für einen besonderen Adrenalinkick, sondern geben durch Quoten auch wertvolle Auskünfte über die Wahrscheinlichkeiten von Spielausgängen. Österreich wird beispielsweise auf https://www.betfair.com/ mit einer Quote von 5,50 noch vor Israel auf die erfolgreiche EM-Qualifikation gelistet (Stand: 29.8.). Wer diverse Trends erkennt, kann somit auf Änderungen schnell reagieren. Auch wer nicht mitwettet, kann die Statistiken der Buchmacher als Grundlage nehmen, eine bessere Einschätzung der Chancen zu bekommen. Ebenfalls lohnend ist ein Blick in die Fußballgeschichte, wenn man sich damalige Begegnungen anschaut, um Rückschlüsse auf die Gegenwart ziehen zu können. In der Hinsicht hatte Österreich noch nie ein EM-Qualifikationsspiel gegen Israel gewinnen können, aber in anderen Begegnungen große Erfolge erzielt.

Es sind also noch alle Karten offen für das Nationalteam. Eine direkte Qualifikation wäre natürlich ideal, doch sollte man scheitern, könnte die UEFA Nations League eine weitere Hoffnung darstellen, wie https://www.sportbuzzer.de/ berichtet. Diese ermöglicht 16 weiteren Mannschaften in Playoffs, die verbleibenden vier Qualifikationsplätze für die EM 2020 zu ermitteln. Diese werden im März 2020 ermittelt, gefolgt von der Verlosung der EM-Gruppen. Es bleibt spannend.

Quelle: sport-branchenbuch.de

07.08.2019

Spannender Aufsteiger: Wie stehen die Chancen von Union Berlin?

Unter großem Jubel stieg Union Berlin über die Relegationsspiele in die 1. Bundesliga auf. Als 56. Erstligist in der Geschichte richten sich viele Blicke auf den Hauptstadtklub, der deutlich mehr Menschen zu mobilisieren scheint als die Hertha. Doch wie stehen die Chancen darauf, den Klassenerhalt in der Eliteklasse zu erreichen? Und wer sind die größten Konkurrenten?

 

Außenseiter trotz namhafter Transfers

Als Aufsteiger ist man in der 1. Bundesliga automatisch gleich der erste Kandidat auf den Abstieg, vor allem wenn es in zwei engen Spielen über die Relegation eine Liga nach oben ging. Genau diese Einschätzung trifft laut vieler Experten auch auf Union Berlin zu. Die Hauptstädter gehen die Aufgabe in der ersten Liga dennoch mit viel Elan an. Warum auch nicht, wenn andere Beispiele wie der FC Augsburg, 1. FSV Mainz 05 oder Fortuna Düsseldorf doch über die Jahre zeigten, wie der Klassenerhalt recht sorgenlos geschafft werden kann?

Besonders viel Aufmerksamkeit erregten die Köpenicker auf dem Transfermarkt, wo Manager Oliver Ruhnert drei bemerkenswerte Namen präsentieren konnte. Der erste war Anthony Ujah, ein Stürmer aus Mainz, der 1,9 Millionen Euro verschlang. Im Juli folgte schließlich der Doppelschlag mit Innenverteidiger Neven Subotic und, nach Berichten von ran, auch Mittelfeldspieler Christian Gentner (beide ablösefrei). Den Ex-Dortmunder und ehemaligen Stuttgarter wie Wolfsburger vereinen viel Erfahrung und jeweils zwei Meisterschaften im Lebenslauf.

Doch sind die Spieler in der Lage, in ihrem neuen Klub sofort Bestleistungen zu fabrizieren? Der Wettanbieter Unibet schätzt die Chancen Unions nach den Neuverpflichtungen nicht zu schlecht ein: Eine Quote von 3,5 (Stand 6. August) gibt es darauf, dass die Berliner sich zum besten der drei Aufsteiger krönen dürfen. Damit liegt die Union vor dem SC Paderborn. Rund um Gentner, Subotic und Ujah besteht ohnehin die Aufstiegsmannschaft, die zum Großteil zusammenblieb. Vor allem die Defensive mit Torwart Rafal Gikiewicz sowie den zuvor agierenden Marvin Friedrich, Ken Reichel, Christopher Trimmel und Manuel Schmiedebach blieb zusammen.

 

Klub lebt von seinem Image in Deutschland

Dass „Eisern Union" in Deutschland vor allem von seinem Image lebt und damit immer wieder mit dem FC St. Pauli verglichen wird, führt zu großer Begeisterung im Umfeld. Die exzellente Stimmung im Stadion An der Alten Försterei tut ihr Übriges. In der Aufstiegssaison war das vergleichsweise kleine Stadion (rund 22.000 Plätze) immer ausverkauft. Die Menschen freuen sich auf Gegner wie RB Leipzig, die bereits zum ersten Bundesliga-Spieltag vorbeischauen, oder Rekordmeister Bayern München. Die größte Vorfreude allerdings besteht auf das Berliner Derby, welches am ersten Novemberwochenende ansteht.

Es ist zugleich das erste Berliner Bundesliga-Derby seit 1977, als Tennis Borussia Berlin aus der 1. Bundesliga abstieg. Mit Union gewinnt die Bundesliga einen Farbtupfer für die oftmals kritisierte Eintönigkeit mit Klubs wie Leipzig, dem VfL Wolfsburg oder der TSG Hoffenheim. Da auch die anderen Aufsteiger 1. FC Köln und Paderborn viel Potenzial mitbringen, wird der Abstiegskampf besonders spannend. Die letzten Jahre zeigten, dass fast jede Mannschaft unter den Strich rutschen kann, wenn es einmal nicht läuft. Kandidaten für den Kampf ums sportliche Überleben sind Fortuna Düsseldorf, FC Augsburg, SC Freiburg, Mainz 05 und FC Schalke 04. Am 16. August rollt der Ball wieder in den deutschen Erstligastadien.

Quelle: sport-branchenbuch.de