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22.06.2020

Die Formel 1 geht wieder an den Start

Knapp vier Monate nach dem ursprünglich geplanten Beginn der Saison 2020 geht die Formel 1 Anfang Juli nun doch noch an den Start. Nachdem die ersten zehn Grand Prix in dieser Saison abgesagt wurden oder verschoben werden mussten und sich einige der Fahrer bestenfalls nur in virtuellen Events auf der Konsole gemessen haben, steht am 5. Juli der Große Preis von Österreich in Spielberg auf dem Programm. Ist das der Start einer kurzen, aber spannenden Formel 1 Serie 2020 abseits vom E-Sports?

Immerhin startet die Rennserie gleich mit einem doppelten Novum: Noch nie in der Geschichte der Formel 1 gab es einen Saisonauftakt in Österreich. Und noch nie gab es zwei Läufe der Weltmeisterschaft an aufeinanderfolgenden Wochenenden am selben Ort. An letzteres wird man sich in diesem Jahr aber sicherlich gewöhnen müssen. Nach den zwei Rennen in Spielberg finden sechs weitere Grand Prix in Europa statt – und auch im britischen Silverstone soll es ein sog. Doppelpack innerhalb einer Woche geben. Nach Österreich gastiert der Rennzirkus in Budepest (Ungarn), nach England geht es weiter in Richtung Barcelona (Spanien), Spa-Francorchamps (Belgien) und Monza (Italien).

 

In Deutschland gibt es dieses Jahr wohl keinen GP

Bis Anfang September sind die Rennen soweit durchterminiert, danach sind weitere Rennen lediglich in Planung. Während die Grand Prix in Singapur, Japan und Aserbaidschan definitiv nicht mehr stattfinden werden, sind noch Doppelrennen in Bahrain sowie in China im Gespräch. Wie der chinesische Sportamtsleiter Xu Bin vor kurzem mitteilte, seien in Shanghai in der zweiten Jahreshälfte internationale Sportveranstaltungen möglich – zumindest wenn sich die aktuelle Lage nicht grundlegend ändere. Noch sei daher nichts entschieden.

Die Betreiber des deutschen Hockenheimrings machen sich in diesem Jahr indes keine Hoffnung mehr auf ein Gastspiel der Formel 1. Neben Mugello, Imola und Portimao gilt man zwar als Ersatzkandidat, kommt aber wohl nur dann zum kurzfristigen Zuschlag, wenn mögliche Rennen außerhalb Europas auf der Kippe stehen. Da die Wahrscheinlichkeit für Grand Prix in den USA, Mexiko und Brasilien derzeit eher gering ist, steht und fällt alles mit möglichen Terminen in Asien. Immerhin hatte Formel 1 Sportchef Ross Brawn bereits darauf hingewiesen, dass eine ausgedehnte Europa Saison mit einem oder zwei zusätzlichen Rennen möglich sei.

 

Zuschauer wird es nicht geben

Wie mittlerweile aus der Fußball Bundesliga gewöhnt wird es jedoch auch in der Formel 1 in dieser Saison ausschließlich Geisterrennen ohne Zuschauer vor Ort geben. Das Konzept der Veranstalter sieht zudem vor, dass auch jeder Rennstall lediglich 80 Mitarbeiter inkl. der Fahrer zu den Rennen mitbringen darf und diese in unterschiedlichen Hotels untergebracht werden müssen.

Wer die Formel 1 verfolgen möchte, kann dies aber wie gewohnt im Fernsehen tun. Bei RTL wird die verkürzte Saison im Free-TV zu sehen sein, Sky überträgt die Rennen innerhalb seines Pay-TV Angebots. Und wer selber die Formel 1 nachspielen will, bekommt ab dem 10. Juli mit F1 2020 von Codemasters auf den üblichen Plattformen die Gelegenheit dazu.

Quelle: sport-branchenbuch.de

22.02.2019

Snowboard - Ohne Tricks geht nix

Früher wurde bei den Snowboarden klar unterschieden zwischen Freestylern und Freeridern - letztere wurden kritisch beäugt. Inzwischen aber gehen bei der Freeride World Tour renommierte Freestyle-Snowboarder an den Start. Immer mehr jüngere Fahrer interessieren sich für den Freeride-Sport.

Quelle: sueddeutsche.de

03.01.2019

Die erfolgreichsten Athleten der letzten Jahre

Sportbranchenbuch präsentiert mit TOPathlet wöchentlich die erfolgreichsten deutschen (Einzel-)Sportler. Die Resultate dieser Sportler werden bei allen nationalen/ internationalen Meisterschaften sowie bei offiziellen internationalen Veranstaltungen in über 40 Sportarten erfasst, nach einem einheitlichen Punktesystem bewertet und im Topathlet-Ranking dargestellt.

Im Unterschied zur "Sportlerwahl des Jahres" werden hierbei ausschließlich die sportlichen Leistungen berücksichtigt. Nicht Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und Hawaii Ironmansieger Patrick Lange führen deshalb die Rangliste 2018 an, sondern olympiabedingt dominieren die Wintersportler. Skispringer Andreas Wellinger, die Biathletin Laura Dahlmeier sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Eric Frenzel stehen an der Spitze. Als beste "Sommersportlerin" folgt Dressur-Weltmeisterin Isabell Werth auf Platz 5.

Auch ein Blick in die Vergangenheit bestätigt die Dominanz der Wintersportler im sportlichen Leistungsvergleich, wenn man die Ergebnisse beispielsweise in 4-Jahres-Zyklen (Olympia-Zyklus) zusammenfasst. Die Biathletin Laura Dahlmeier, die Nordischen Kombinierer Eric Frenzel, Johannes Rydzek, die Rennrodlerin Natalie Geisenberger sowie der Kanute Sebastian Brendel und die im Juni letzten Jahres bei einem Trainingssturz schwer verunglückte und seitdem querschnittsgelähmte Bahnradfahrerin Kristina Vogel führen die Ergebnislisten von topathlet.de in den Zyklen 2014 -2017 und 2015-2018 an.

Überhaupt Kristina Vogel: die erfolgreichste Bahnrad-Sportlerin führt nicht nur die topathlet-Rangliste im Zyklus 2014-2017 an, sondern sie erreichte auch im aktuellen Zyklus 2014-2018 trotz des tragischen Karriereende noch einen hervorragenden 4. Platz.

Weitere sportliche Glanzlichter setzten beispielsweise die Triathleten Jan Frodeno und Patrick Lange, die RennrodlerInnen Felix Loch und Tatjana Hüfner, im Tennis Angelique Kerber und Alexander Zverev, in der Leichtathletik u.a der Speerwerfer Thomas Röhler, im Surfen Philip Köster oder auch im Wakeboarding Julia Rick.

Beim Blick auf die Top20 fällt dann aber auf, dass in beiden Zyklen jeweils nahezu gleich viele Athleten aus Sommer- und Wintersportarten vertreten sind. Die Top20 Sportler kommen aus 13 verschiedenen Sportarten. Rennrodeln und die Nordische Kombination stellen mit jeweils 3 Aktiven die zahlenmäßig stärksten Sportarten dar.

Deutsche (Einzel-)Sportler errangen 2018 in 45 verschiedenen Sportarten knapp 500 Podestplatzierungen: darunter 7 Olympiasiege, 11 Welt- und 17 Europameistertitel sowie über hundert Siege bei Weltcups und Grand Prix-Veranstaltungen. Auch 2019 gibt es wieder sportliche Höhepunkte en masse. Olympia Pause und der Fußball rollt "nur" bei der Weltmeisterschaft der Frauen.

Doch neben den zahlreichen Weltcup-Veranstaltungen stehen nicht weniger als 54 Weltmeisterschaften und 41 Europameisterschaften auf dem Terminkalender, u.a. die Beachvolleyball-WM vom 28.6.-7.7.2019 in Hamburg und die Weltmeisterschaft im Gerätturnen in Stuttgart vom 4.10. -13.10.2019.

So werden 2019 diese Sportarten mehr Zeit und Raum haben, medial auf sich und ihre sportlichen Protagonisten aufmerksam zu machen.

Quelle: sport-branchenbuch.de