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Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

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Suchergebnisse Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

24.06.2019

Überlastete Spitzensportler – Anzeichen erkennen und frühzeitig gegensteuern

Plötzlich wird wieder eine Sportlerkarriere beendet. Doch wie abrupt kommt das Karriereende wirklich? Oder welche Anzeichen gab es schon in der Zeit zwischen den großen Erfolgen bis hin zum Karriere-Aus? Merkmale, die die Sportler selbst und Vereine, Trainer, Manager oder Familien erkennen können und für eine Verbesserung der Situation tätig werden können.

Ob Radrennprofi Marcel Kittel, Biathletin Magdalena Neuner, Tennisprofi Maria Scharapowa usw. Quer durch die Sportarten führt die Liste der Hochleistungssportler, die plötzlich mit unbestimmtem Ende pausieren, ihre Sportlerkarriere früh beenden oder zu unerlaubten oder schädlichen Substanzen greifen.

Dabei sind die Ursachen dafür so individuell wie kollektiv. Zunächst einmal – oder auch oberflächlich betrachtet – geht es darum, Leistung zu erbringen. Und zwar eine zwingend bessere Leistung als alle anderen. Doch wobei geht es dabei im Grunde?

Was die individuellen Ursachen betrifft, so hat jeder Sportler/Mensch unterschiedlichste innere Motive oder auch Bedürfnisse. Sei es Anerkennung, Macht, Perfektion, Harmonie, Sicherheit, Gerechtigkeit oder Effizienz, um nur einige wenige zu nennen. Oft sind die auch nur unbewusst. Jedenfalls nimmt so mancher aller Hand auf sich, um seine Motive (auch sogenannte Prinzipien oder Antreiber) zu erfüllen. Für deren Erreichung werden Physis, Psyche und soziale Beziehungen bis zum Bersten auf die Probe gestellt. Diese Probe bestehen sie vielleicht irgendwann nicht mehr.

Hinzu kommt neben dem eigenen Erfolgsdruck der Druck von außen: von Verein, Trainer, Manager, Öffentlichkeit, Sponsor, Familie und, und, und. Eigentlich wie bei jedem anderen Berufstätigen, der sich in einer rasant verändernden Welt beweisen und gleichzeitig all seinen sozialen Umfeldern gerecht werden muss bzw. möchte. Insofern ist das Thema Leistungsdruck ebenso ein kollektives Thema.

Unter Umständen hat der Stress bei Spitzensportlern eine höhere Potenz als bei Otto-Normal-Verbrauchern. Weil die Verdichtung häufig eine andere ist und ein besonders großer Ehrgeiz des Spitzensportlers hinzu kommt, der in der Regel bereits in sehr jungen Jahren stark ausgeprägt ist. Oder sind es bei Sportlern jeweils individuell andere ganz besonders stark ausgeprägte Motive, die letztlich in Ehrgeiz münden, um das für sie allerwichtigste Bedürfnis zu stillen? So wie beispielsweise manch ein Mensch mit perfektionistischem Handeln eigentlich nach Anerkennung strebt, oftmals unbewusst.

Mögliche Anzeichen für bedenklich hohen Druck bei Hochleistungssportlern: Beispielhafte Merkmale, die unabhängig voneinander oder gleichzeitig auftreten können: Leistungseinbrüche, häufigere Verletzungen/Krankheiten als regulär, regelmäßiges Gefühl von „ich kann nicht mehr“, Unsicherheit über den eigenen Weg, Müdigkeit, häufiger gereizt als regulär, Leere, Hemmungen, Abwesenheit, Traurigkeit, Angst, häufigere Konflikte als üblich, sich eher zurückziehen, erhöhter Alkoholkonsum oder anderes den Druck kompensierendes Essverhalten, nachdenken über leistungssteigernde Substanzen.Entweder spürt man diese Dinge selbst oder Menschen aus dem Umfeld nehmen Veränderungen an dem Sportler wahr – manchmal zu einem früheren Zeitpunkt als der Sportler selbst.

Ausgewählte Ansätze von vielen möglichen, die Situation zu verbessern oder vorzubeugen:

  • Die eigenen und tatsächlichen Stressoren herausfinden, um anschließend den Umgang mit ihnen zu erlernen oder eventuelle innere Blockaden aufzulösen. Mit dem Ziel „Jetzt macht mir die Situation nichts mehr aus, ich bin gelassener“ statt „Augen zu und durch“. Seine Stressoren zu ermitteln bedeutet, zu ergründen welche Aspekte exakt stressen mich im Sport/im Alltag, und zwar im feinsten Detail (nicht generisch etwa „die Öffentlichkeit“ stresst mich, sondern, z.B. meinen Namen in den Rufen zu hören, ihn in der Zeitung zu lesen, die Blicke ...). Stressoren oder innere Blockaden sind äußerst individuell, haben verschiedene Hintergründe und lassen sich jeweils analysieren, um sie daraufhin zielführend zu mindern oder aufzulösen
  • Ein klassisches und wirkungsvolles Mittel, die Balance zu erhalten, ist der regelmäßige Ausgleich zum Leistungssport. Etwas ganz anderes tun, das Spaß macht. Ob sich sozial zu engagieren, zu meditieren, mit Freunden auszutauschen oder, oder, oder. Dieser Ausgleich wirkt als Ressource zum Abschalten und zum Auftanken mentaler, seelischer und physischer Stärke. Falls einmal keine Zeit ist, leisten die Gedanken an die ausgleichende Tätigkeit auch bereits gute Dienste, beispielsweise um sich vor einem/während eines Stressmoments besser zu fühlen.
  • Über die eigenen Rollen Klarheit gewinnen und gegebenenfalls Prioritäten verändern. Ein Sportler hat in der Regel diverse Rollen gleichzeitig inne. Wie beispielsweise die des Team-Mitglieds, des Vaters/der Mutter, der Tochter/des Sohnes, des Studenten, der Freundin, des Werbeträgers, der Klientin ihres Managers, des Arbeitskollegen bei Semi-Profisportlern und, und, und. Das kann zu inneren und äußeren Konflikten führen. Ein erster Schritt zu weniger Druck und mehr Entspannung kann bereits das Bewusstmachen der Rollen-Anteile im eigenen Leben sein. Also wie viel Prozent nimmt welche Rolle ein? Und anschließend die Überlegung, welcher Rolle ich mehr und welcher Rolle ich weniger Zeit und Energie einräumen möchte. Um im dritten Schritt zu schauen, mit welchen Handgriffen ich diese Verbesserung erreichen kann.
  • Mit vergleichsweise einfachen Methoden ist es jedem selbst möglich, positive Emotionen herzustellen, die sich wiederum auf die mentale und körperliche Stärke auswirken: Für sich persönlich positiv assoziierte Dinge, Situationen, Menschen in Erinnerung rufen. Insbesondere vor oder in stressvollen Situationen. Die Veränderung ist auf unterschiedliche Weisen direkt überprüfbar. Etwa indem man die Wucht seiner Emotionen auf einer Skala von 0 bis 10 einordnet – vor und nach Einschaltung seiner positiven Assoziationen. In der Regel sinkt der Wert einhergehend mit dem positiven Gedanken. Beispielsweise liegt die Angst vorher bei 7 und anschließend bei 4. Selbst ein halber Punkt weniger ist bereits ein Fortschritt und sollte als solcher gewürdigt werden. Umgekehrt funktioniert diese Maßnahme ebenfalls, positive Gefühle können noch gesteigert werden.
  • Betrachtung des sportlichen und privaten Umfelds (sogenannte systemische Betrachtung) und wie es auf die eigenen Emotionen und mein Verhalten wirkt. Anschließend erlernen, wie ich innerhalb der Umfelder agieren kann, damit es mir gut geht. Unter Anderem können zusätzliches Know-how über Kommunikation, ihre Wirkungsweisen und Handgriffe zur Kommunikations-Optimierung schon zur Entspannung führen.

Im Grundsatz gilt die Politik der kleinen Schritte, nämlich einzelne Veränderungen Step by Step durchzuführen (selbst, wenn es schnelle Methoden als Ausnahme gibt). Umso leichter sind die Veränderungen schaffbar und es stellen sich Erfolgserlebnisse ein, die wiederum zu psychischer und physischer Resilienz und einem positiven Schneeballeffekt führen.

Ob durch Veränderungen in Eigenregie oder mit Unterstützung eines Coachings, die Chancen und Methodenvielfalt für eine Veränderung in druckvollen Situationen von Sportlern sind groß. Von der Reflexion bis hin zur praxisorientierten Umsetzung im Alltag.

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Die Autorin

Christiane Gerwing, Hamburg. Zertifizierter Professional Coach für die Bereiche Life- und Business-Coaching sowie Mental-Coaching. Ausgebildete Mediatorin gemäß Mediationsgesetz.

Coaching-Schwerpunkte: Denk- und Verhaltensmuster auflösen – Alternativen entwickeln, schwierige Situationen bewältigen, Stressoren und Blockaden auflösen, Kommunikation optimieren, Entscheidungen herbeiführen, Konflikte bewältigen. Neben beruflicher Laufbahn in der Wirtschaft: sportliche Vergangenheit im Team-Modern-Dance/Deutscher Meistertitel.

GERWING COACHING Christiane Gerwing Feldstraße 66, 20359 Hamburg 040-88 12 88 38, 0172-417 41 58 gerwing@gerwing-coaching-hamburg.de, www.gerwing-coaching-hamburg.de

Quelle: sport-branchenbuch.de

20.06.2019

Urteil EU-Gericht - Adidas kann Drei-Streifen-Marke nicht in jeder Form schützen

Der Sportartikel-Hersteller Adidas kann für sein berühmtes "Drei-Streifen"-Logo in der EU keinen umfassenden Markenschutz reklamieren. Der fränkische Sportartikelkonzern scheiterte mit dem Versuch, die drei parallelen Streifen "in beliebiger Richtung", also in allen möglichen Ausgestaltungen und Varianten, europaweit zu schützen.

Quelle: manager-magazin.de

18.06.2019

Kinder im Leistungssport - Auswirkungen auf die Gesundheit und die Psyche

Früh morgens klingelt der Wecker, um sich noch einmal umzudrehen bleibt keine Zeit. Schnell wird die Schul- und die Sporttasche gepackt und dann geht es auf in die Schule. Nach der letzten Schulstunde bleibt keine Zeit, um sich mit Freunden zu treffen: Vor dem täglichen Training müssen noch Hausaufgaben erledigt oder für eine bevorstehende Arbeit gelernt werden.

Quelle: erima.de

21.05.2019

Rückblick Sport&Marke: Neue Spielformen der digitalen Kommunikation

Immer mehr Sportarten setzen im Kampf um Zuschauer auf digitale Technologien. Der wohl offensichtlichste Vorstoß der sportlichen Digitalisierung findet gegenwärtig im eSport statt. Aber auch klassische Sportarten setzen vermehrt auf digitale Strategien. Welches Potential dahinter steckt, das zeigte die sechste Auflage von „Sport & Marke“ in Wien. Über 300 Vertreter aus Sport und Wirtschaft trafen sich zum Austausch brisanter Themen im Hilton Vienna Danube Waterfront.

Quelle: esb-online.com

17.05.2019

Erfolgreicher Auftakt in Köln: BGMpro lud erstmals an den Rhein ein

Flexible Arbeitsmodelle, agile Teams, virtuelle Führung: Die Industrie 4.0 ist im Arbeitsalltag angekommen. Wie man mithilfe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) die Mitarbeiter im technologischen Wandel begleitet, Ressourcen und Belastungen im Gleichgewicht hält und Probleme wie demografischen Wandel und Fachkräftemangel meistert – das war Thema der BGMpro, die vom 6. bis 7. Mai 2019 erstmals nach Köln einlud.

Quelle: esb-online.com

26.04.2019

ARD präsentiert neues Format "Sportschau Thema"

Das Erste startet im Juni ein neues hintergründiges Sportformat mit dem Titel "Sportschau Thema". Das Magazin, eine nach Angaben des Senders innovative Mischung aus Talkformat und Reportage, widmet sich in jeder Ausgabe 60 Minuten lang einem übergeordneten Sportthema von besonderer Relevanz. Erster Sendetermin ist der 1. Juni 2019 um 18.25 Uhr, es geht um "Druck im Leistungssport".

Quelle: sport.de

25.04.2019

Sporthändler in der Krise - Intersport-Tochter Voswinkel beantragt Insolvenz

Die Sporthandelskette Voswinkel steckt in der Krise. Das Unternehmen mit Filialen im ganzen Bundesgebiet hat am Mittwoch nach eigenen Angaben beim Amtsgericht Dortmund die Einleitung eines Schutzschirmverfahrens beantragt. Ziel sei es, in enger Abstimmung mit den Gläubigern die Restrukturierung und Sanierung des Unternehmens voranzutreiben, erklärte Voswinkel-Geschäftsführer Helge Mankowski.

Quelle: manager-magazin.de

21.04.2019

Sport gegen Depression - "Die größte Kunst ist, den Einstieg zu finden"

Vielen Menschen hilft der Sport, um die Symptome von Depressionen zu lindern. Im Dlf-Sportgespräch sagte Markus Bock vom Verein „Sport gegen Depression“, es gebe viele Hürden für Menschen mit Depressionen. Aber der Sport helfe dabei, Struktur im Leben zu schaffen. Der Psychiater Valentin Markser betonte, wie wichtig dabei eine enge psychotherapeutische Begleitung sei.

Quelle: deutschlandfunk.de

16.04.2019

Padel-Tennis: Grundlagen, Regeln und Techniken

Padel oder Padel-Tennis gilt mittlerweile als die am schnellsten wachsende Sportart der Welt und erobert in rasantem Tempo die Herzen von Ball- und Racketsportfans. Tennisstars wie Rafael Nadal, Novak Djokovic´ und David Ferrer spielen genauso leidenschaftlich wie der Fußballstar Lionel Messi. Erfahren Sie alles über Grundlagen, Regeln und Techniken.

Quelle: trainingsworld.com

16.04.2019

Porridge und Haferbrei: Viel mehr als nur das ideale Frühstück

Porridge, Oatmeal und Overnight Oats – davon hat mittlerweile sicher jeder schon einmal gehört. Schließlich sind die trendigen Mahlzeiten auf Haferflockenbasis aus unzähligen Food- und Fitness-Blogs nicht mehr wegzudenken. Porridge und Co. sind jedoch keine hippe Modeerscheinung, sondern haben seit jeher einen festen Platz am Ess- und besonders am Frühstückstisch. Ideal für Sport und Training!

Quelle: trainingsworld.com

05.04.2019

Die Infront Germany hat in Kooperation mit der Hochschule für angewandtes Management (HAM) einen eigenen dualen Bachelor-Studiengang aufgesetzt. Zum kommenden Wintersemester 2019/2020 bieten Infront und die HAM das duale Studium "Sportmanagement mit Branchenfokus Sportmarketing & Entertainment" an. Ziel ist es, den Branchen-Nachwuchs zu fördern und langfristige Perspektiven für junge Talente zu schaffen.

Quelle: esb-online.com

04.04.2019

Wechsel im Management von SPORT1 MEDIA: Christian Gruber verlässt das Unternehmen

Bei der SPORT1 MEDIA übernehmen Matthias Reichert und Stefan Obstmayer zum 1. April 2019 die Aufgaben von Christian Gruber, Geschäftsführer der Sport1 Media GmbH und der LEiTMOTiF Creators GmbH. Christian Gruber wird den Konzern zum 30. Juni 2019 in bestem Einvernehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Quelle: esb-online.com

29.03.2019

Noch nicht entschärft - die Doping-Wunderwaffe Xenon

Wie ist das möglich? Bis heute sind den Antidoping-Behörden bei Sportlern keine merkwürdigen Funde in Bezug auf Xenon aufgefallen. Fünf Jahre nach den Recherchen der ARD-Dopingredaktion, die ein gezieltes Xenon-Programm in Russland offenlegten, ist das Edelgas von der Bildfläche verschwunden. Dabei ist es ausgesprochen wirkungsvoll.

Quelle: sportschau.de