Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

gewählte Suchbegriffe: UEFA
Zu Ihrer Suchanfrage wurden mehr als die 50 angezeigten Ergebnisse gefunden.
Diese Suche verfeinern/verändern.

Suchergebnisse Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

24.08.2020

UEFA-Setzliste: Bayern löst Real an der Spitze ab

Mit dem Sieg der Bayern im Finale der Champions League gegen PSG hat der deutsche Rekordmeister auch die Führung in der Klubkoeffizienten-Rangliste der UEFA übernommen. Sechs Jahre lang hatte Real Madrid diese Rangliste angeführt. Nach dem Aus im Achtelfinale gegen Manchester City sind die "Königlichen" nun knapp auf Platz zwei abgerutscht.

Quelle: tagesspiegel.de

19.06.2020

UEFA lockert Financial Fairplay

Die UEFA gewährt den Klubs aufgrund der Corona-Pandemie eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung der Finanzvorschriften, dem sogenannten Financial Fairplay. Das bevorstehende Transferfenster soll bis zum 5. Oktober verlängert werden.

Quelle: sportschau.de

04.04.2020

DFL: nicht aus dieser Welt - ein Kommentar

Den vom kicker-Sportmagazin veröffentlichten angeblichen Masterplan der DFL, sollte er in dieser Form tatsächlich existieren, kann man nur mit den Worten "nicht aus dieser Welt" beschreiben.

Jetzt mit einem "Restart" der Saison ab Anfang/Mitte Mai zu planen, ist angesichts der aktuellen Situation völlig abwegig. Und was passiert, wenn auch nur ein einziger Spieler in dieser Saisonphase dann positiv auf das Virus getestet wird ? Dann müsste die Saison endgültig vorzeitig beendet werden. Oder plant die DFL in dieser Phase vollständig auf Tests zu verzichten ?

Die Premier League hat doch gestern gezeigt, wie es wenn überhaupt nur gehen kann. Sie hat den Spielbetrieb bis auf weiteres abgesagt, aber gleichzeitig beschlossen, die aktuelle Saison in diesem Jahr noch zu Ende zu spielen.

Affront oder klare Ansage an die UEFA - die nationalen Ligen haben Vorrang vor den Spielen der Auswahlmannschaften, UEFA bzw. Fifa haben den entsprechenden terminlichen bzw. juristischen Rahmen (Spielerverträge etc.) zu schaffen. Ein bisschen mehr Weitblick würde der DFL nicht schaden.

SB/jb

Quelle: Sport-Brancenbuch.de

20.03.2020

Kommentar – DFL: "Nicht Stöhnen sondern Handeln"

Der Deutsche Fußball-Bund meldet sich mit einiger Verspätung zu Wort und propagiert Solidarität und Verzicht. Bundestrainer Joachim Löw spricht tief berührt. Das Nationalteam spendet 2,5 Millionen Euro, die Spieler von Borussia Mönchengladbach verzichten freiwillig auf Gehalt.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Der Profifußball in Deutschland hat ein Problem, das zeigt sich bereits nach einer Woche. Die meisten Klubs – allen voran die Großen schauen nur auf sich selbst. Bestes Beispiel der Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der die Unterstützung von in notgeratenen Vereinen über einen Solidarfonds von deren „wirtschaftlichem Gebaren“ in der Vergangenheit abhängig machten möchte. Die Bayern, der Deutsche Branchen-Primus, hüllt sich zu diesem Thema in Schweigen. Gelebte Solidarität sieht anders aus.

Dabei sind die wirtschaftlichen Probleme der DFL hausgemacht. Die seit Jahren sprudelnden TV- und Sponsorenhonorare in Milliardenhöhe sowie die Spieltags- und Merchandisingeinnahmen haben bei vielen Vereinen nicht zu der notwendigen nachhaltigen Wertschöpfung geführt, auf die sie sich in einer plötzlichen Krisensituation stützen könnten.

Laut einer vom im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebenen Studie beschäftigte die Sportwirtschaft in Deutschland beschäftigte im Jahr 2015 rund 1,2 Millionen Menschen, nur ein Bruchteil davon - nämlich nach Aussagen von DFL-Geschäftsführer Seifert rund 56.000 Menschen, sind rund um den Fußball beschäftigt.

Die Deutsche Fußball-Liga GmbH, eine 100 %ige Tochter der DFL Fußball Liga e.V. und für die Organisation und Vermarktung des deutschen Profifußballs, verantwortlich, erlöst allein durch die Vergabe der Übertragungsrechte für die Lizenzligen in Fernsehen, Hörfunk und Internet über 1,3 Mrd. Euro. Die DFL sollte damit in der Lage sein, die aufkommenden wirtschaftlichen Probleme ihrer Mitglieder aufgrund drohender Einnahmeausfälle aus eigener Kraft zu lösen und in Zusammenarbeit mit Kreditinstituten für etwaige Überbrückungskredite ihrer Mitglieder (die 36 Vereine der 1. und 2. Liga) zu bürgen.

Umfangreiche staatliche Unterstützung muss den wirklich notleidenden Unternehmen, Vereinen, Betrieben oder auch Freiberuflern aus der Sportwirtschaft vorbehalten sein.

Wie die Premier League, die reichste Fußball-Liga, damit umgehen will, hat sie gestern deutlich gemacht. Um drohende Einnahmenverlust von über 1 Milliarde Euro zu vermeiden, soll die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison unter allen Umständen zu Ende gespielt werden - „indefinitely“, also egal, wie lange es auch dauern möge. Das verkündete die Liga am Donnerstag. Damit ist die bereits von Sport-Branchenbuch ins Spiel gebrachte Verlängerung der Saison über den 30.6 hinaus eine wichtige Handlungsoption für die Premier League und zugleich ein klares Signal an die Verantwortlichen bei UEFA und FIFA.

Quelle: sport-branchenbuch.de

18.03.2020

Kommentar - UEFA-Absage: Chance vertan

Die Verschiebung der EM um ein Jahr war angesichts der dramatischen Entwicklung der Coronarinfektion der letzten Tage in Europa für die UELA alternativlos und hat damit wenig oder gar nichts von einem Befreiungsschlag. Das Europa-League und Champions-League wurde ausgeklammert, der gewonnen Zeitpuffer für die Beendigung der Spielzeiten in den europäischen Ligen nur marginal.

Vor Ende Mai, darf man den Einschätzungen der Virologen glauben, ist nicht an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu denken. Und das auch nur im günstigsten Falle.

Bei noch ausstehenden 9 Spieltagen würde das Spiele im 3-Tages-Rhythmus bedeuten. Und was passiert, wenn ein Profi in dieser Zeit an Corona erkrankt ? Auch organisatorisch dürfte das viele Fragen aufwerfen.

Am 30. Juni enden die Verträge für die derzeitige Saison, ab dem 1. Juli soll offiziell die neue Spielzeit beginnen. Dann können eine Vielzahl von Profis ihre Vereine wechseln. Nach SPIEGEL-Informationen laufen in der Zweiten Liga allein rund 200 von gut 500 Spielerverträgen aus, in der Bundesliga sind es rund 200 von 600.

Auf Seiten der UEFA hat man eine große Chance vertan durch eine Verlängerung der Saison / Verschiebung des Starts der neuen Saison um ein Vierteljahr den Ligen und Fans eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Abschluß der Saison 2020/21 zu geben. Flankiert mit den entsprechenden Maßnahmen (Anpassung der Wechselfristen, automatische Verlängerung der zum 30.6. auslaufenden Spielerverträge bis zum 30.9., Aussetzung / Reduktion der CL und EL-Qualifikationsrunden, Verkürzung der Länderspielpausen etc.) hätte man allen Beteiligten frühzeitig einen realistischeren und längerfristigen Handlungs-/Planungsrahmen an die Hand geben können. SBB/jb

Quelle: sport-branchenbuch.de

18.03.2020

Banger Blick auf die Fußball-Saison 2020/21

Die EM ist verlegt, jetzt haben die Ligen Zeit. Ob genug, um die Saison zu beenden, muss sich zeigen. Die wichtigste Frage für Klubs und Verbände in Europa lautet aber: Kann ein pünktlicher Start der Saison 2020/21 gewährleistet werden?

16.03.2020

Jetzt muss die UEFA "Weitsichtigkeit" zeigen

Die UEFA trifft sich Anfang dieser Woche mit Vereinsvertretern etc., um nach Möglichkeiten zu suchen, wie mit den Folgen der Coronarkrise umzugehen ist. Angesichts ausstehender TV- und Sponsorengelder in Milliardenhöhe bei den europäischen Clubs, allein die Bundesliga bangt um TV-Einnahmen in Höhe von 700 Mio. Euro, müssen daher nationale Interessen allerhöchste Priorität haben.

Im Vordergrund sollte deshalb eine großzügige Ausweitung des zeitlich Rahmens für den Abschluß des nationalen Spielbetriebs stehen, um die derzeit noch ausstehenden Gelder möglichst nicht zu gefährden.

Schaut man nach China, so sprechen Virologen bereits von einer mind. achtwöchigen Spielpause, was eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor Ende Mai nicht realistisch erscheinen lässt. Deshalb sollte bereits jetzt eine Verlängerung der Spielzeit der nationalen Ligen bis max. Mitte August/September 2020 ins Auge gefasst werden.

Dazu bedarf es aber einer Vielzahl aufeinander abzustimmender Einzelmaßnahmen, die jetzt zeitnah getroffen werden müssen, u.a.:

1. Verschiebung der Fußball-Europameisterster um 1 Jahr oder Absage

2. Absage der European Nations League 2021

3. Absage der Champions-League und Euro-League Runde 2019/20

4. Verlegung des Starts der SpielSaison 2020/21 in Europa auf den 1.9.  oder besser noch auf den 1.10.2020

5. (teilweise) Aussetzung der Länderspieltermine (-pausen) in der Saison 2020/21

6. Anpassung der Wechselfristen an die veränderten Saisonlaufzeiten

7. Automatische Verlängerung zum 30.6. auslaufender Spielerverträge bis zum jeweiligen Saisonende

8. Aussetzung / Reduktion der Qualifikationsrunden für die Champions-League und Euro-League 2020/2021

 

Darüber hinaus sollten zur Sicherstellung der Liquidität der Vereine alle Beteiligten (Sponsoren, Medien, Verbände und auch die Spieler) ihren solidarischen Beitrag leisten: beispielsweise in Form von Vorauszahlungen oder Stundungen.

 

Sport-Branchenbuch/jb

Quelle: sport-branchenbuch.de

14.01.2020

Deloitte Football Money League

FC Barcelona erstmals an der Spitze, Bayern und Dortmund verteidigen ihre Plätze und Schalke klettert nach oben.

Die mittlerweile 23. Ausgabe der Football Money League von Deloitte wartet mit Superlativen auf: In der Saison 2018/19 hat mit dem FC Barcelona zum ersten Mal ein Club einen Gesamtumsatz (ohne Transfererlöse) von über 800 Millionen Euro erwirtschaftet. Insgesamt belaufen sich die Umsätze der 20 finanzstärksten Fußballclubs auf 9,3 Milliarden Euro – das ist nicht nur eine Steigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sondern auch ein neuer Rekord.

„Die Clubs der Football Money League sind auf gutem Weg in naher Zukunft die 10-Milliarden-Euro-Grenze zu durchbrechen“, sagt Stefan Ludwig, Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte. „Wir haben allerdings beobachtet, dass sich innerhalb der Top 20 eigene Mini-Ligen bilden – so setzen sich beispielsweise die finanzstärksten Clubs immer weiter ab. Für einen Platz in den Top 7 mussten die Clubs in der Saison 2018/19 mehr als 600 Millionen Euro erwirtschaften – Neapel auf Platz 20 müsste seinen Umsatz also mindestens verdreifachen um finanziell vorne mitspielen zu können.“

An der Spitze sind die Zahlen noch beeindruckender: Auf Platz 1 landet erstmals in der Geschichte des Deloitte-Rankings der FC Barcelona mit einem Gesamtumsatz von 840,8 Millionen Euro und löst damit Vorjahreschampion Real Madrid mit 757,3 Millionen Euro ab. Manchester United verteidigt Platz 3 und durchbricht mit einem Gesamtumsatz von 711,5 Euro erstmals die 700-Millionen-Euro-Grenze.

„Die größte Erlösquelle waren auch in der Saison 2018/19 die Medienrechte, sie machten 44 Prozent der Gesamtumsätze aus“, erklärt Kim Lachmann, Senior Manager in der Sport Business Gruppe bei Deloitte. „Allerdings haben die einzelnen Clubs hier nur einen geringen direkten Einfluss. Der aktuelle Spitzenreiter Barcelona hat seinen finanziellen Erfolg einer Strategie zu verdanken, die auf mehr Eigenständigkeit setzt: Barca hat die Zugkraft der eigenen Marke erkannt und kümmert sich nun selbst um Merchandising und Lizenzierung statt wie bisher auf externe Anbieter zu setzen. Das verschaffte den Katalanen deutliche Zuwächse bei den kommerziellen Erlösen. In diesem Bereich punktet übrigens traditionell der FC Bayern.“

Die Münchner können mit einem Gesamtumsatz von 660,1 Millionen Euro nicht nur ein Umsatzplus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, sondern auch Platz 4 im Ranking zum vierten Mal in Folge verteidigen. Mit 54 Prozent machten die kommerziellen Erlöse erneut den Großteil des Umsatzes aus. Die Spieltagerlöse gingen dagegen leicht zurück (- 11 Prozent). Ein deutliches Plus gab es bei den Medienerlösen (+20 Prozent). Der Club profitierte nicht nur von den Medienrechten der Bundesliga, sondern auch von den gestiegenen UEFA-Ausschüttungen – obwohl für den FC Bayern in der UEFA Champions League 2018/19 bereits im Achtelfinale und damit früher als in der Vorjahressaison Schluss war.

Die Königsklasse spielt auch für die Zukunft der Bayern in der Football Money League eine wichtige Rolle: Zwar hat sich der Abstand zwischen Manchester United auf Platz 3 und den Münchnern in der Saison 2018/19 von 36,6 auf 51,4 Millionen Euro vergrößert, aber durch die verpasste Qualifikation fehlen dem englischen Rekordmeister in der aktuellen Saison wichtige Einnahmen aus der lukrativen Champions League. Bei einem guten Abschneiden des FC Bayern in der laufenden Champions-League-Saison, besteht für den Club die Möglichkeit nach fünf Jahren wieder in die Top 3 der Football Money League zurückzukehren.

 

Auch für den BVB war die Teilnahme in der Champions League 2018/19 ein entscheidender Wachstumstreiber. Von den insgesamt 59,9 Millionen Euro (19 Prozent) Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr gehen allein 45 Millionen auf UEFA-Zahlungen durch das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League zurück. Mit einem Gesamtumsatz von 377,1 Millionen Euro konnten die Borussen bereits zum dritten Mal in Folge Platz 12 in der Football Money League verteidigen. Dank des 2020 in Kraft tretenden neuen Ausstatter-Deals mit Puma sowie einer Reihe von neuen Partnerschaften, hat der BVB auch in der kommenden Ausgabe des Umsatzrankings gute Chancen, seinen Platz zu behalten. Für einen Aufstieg wäre der Club auf eine gute Performance in der aktuellen Champions-League-Saison angewiesen.

FC Schalke 04: Die Gelsenkirchener haben mit einem Gesamtumsatz von 324,8 Millionen Euro den Sprung in die Top 15 geschafft. Hintergrund ist die Rückkehr des Clubs in die Champions League nach einer vierjährigen Abwesenheit. Die UEFA-Zahlungen aus Medienrechten sowie Steigerungen aus den Medienerlösen der Bundesliga spülten zusätzliche 70,1 Millionen Euro in die Clubkasse, insgesamt kommen die Knappen in diesem Bereich auf 161,1 Millionen Euro. Ohne Qualifikation für UEFA-Turniere in der Saison 2019/20 wird es schwierig für den FC Schalke 04, diese Platzierung in der Football Money League zu halten. Den Top 20 bleibt der Club aber voraussichtlich erhalten, denn die Königsblauen haben sich für die Saison 2019/20 mehrere neue oder ausgeweitete Partnerschaften und Sponsorings gesichert. Zusätzlich sorgt die langjährige Partnerschaft mit Gazprom für Stabilität. Die kommerziellen Erlöse, die über ein Drittel (110,1 Millionen Euro) des Umsatzes ausmachen, sind eine klare Stärke –Schalke erwirtschaftet hier etwa das Doppelte wie die Plätze 16 bis 20 in der Football Money League.

Merchandising als Säule des Marketings: Für die Bundesliga fast Tradition Medienerlöse und die UEFA-Ausschüttungen waren auch in der Saison 2018/19 für die meisten Teams im Ranking die wesentlichen Umsatztreiber. „Die Bundesligaclubs haben aktuell von dem neu in Kraft getretenen nationalen Medienrechtevertrag profitiert“, erklärt Stefan Ludwig. „Trotzdem sind die Medienerlöse hierzulande nicht so üppig wie beispielsweise in Spanien oder England. Die deutschen Clubs im Ranking sind traditionell stark bei den kommerziellen Erlösen und setzen schon lange auf Eigenständigkeit bei der Vermarktung der eigenen Marke – also genau auf die Strategie, die der FC Barcelona nun ebenso neu wie erfolgreich für sich entdeckt hat.“ „Ein stärkerer Fokus auf die Zugkraft der eigenen Marke, kann sich für die Clubs auszahlen“, bestätigt Kim Lachmann. „Das zeigen auch die Ergebnisse unserer aktuellen Analyse zum Thema Merchandising:

87 Prozent der von uns befragten Clubs erwarten im kommenden Jahr eine positive Umsatzentwicklung beim Merchandising. Bei den Käufern planen sogar 92 Prozent in den nächsten zwölf Monaten gleich viel oder mehr Geld für Fanartikel auszugeben.“

Zudem zeichnet es sich ab, dass der Frauenfußball bei den europäischen Topclubs eine zunehmend prominentere Rolle spielt. Dieser hat das Potenzial, neue Zielgruppen zu erschließen und andere Marketingziele zu unterstützen. „Der Frauenfußball bietet noch jede Menge Möglichkeiten für die Clubs. Die Entwicklung hier verspricht spannend zu werden – und kann sich auch über eine ganzheitliche Markenbildung früher oder später auf die eigene finanzielle Performance auswirken“, bilanziert Stefan Ludwig.

Quelle: deloitte.de

29.08.2019

Aller guten Dinge sind drei - Wie stehen die Chancen der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM-Qualifikation?

Die österreichische Fußballnationalmannschaft war bisher nur zwei Mal in einer Europameisterschaft vertreten gewesen. Die Premiere war 2008, als die Mannschaft sich als Gastgeber automatisch für das Ereignis qualifizierte. Allerdings ging es aufgrund einer starken kroatischen und deutschen Mannschaft nicht über die Vorrunde hinaus. Als großer Erfolg konnte die eigenständige Qualifikation zur EM 2016 betrachtet werden. Noch vor Russland und Schweden gelang den Österreichern der Qualifikationsgruppensieg, ohne eine einzige Niederlage kassiert zu haben. Dieses Momentum konnte in der EM 2016 selber allerdings nicht gehalten werden. Als Gruppenletzter schied man wieder in der Vorrunde aus. 2020 hätte das Nationalteam die Chance, ein drittes Mal sein Glück versuchen zu können.

Bevor es jedoch zur Europameisterschaft 2020 gehen kann, müssen die Österreicher die Hürde der Qualifikationsrunde meistern. Schon vier Spiele von zehn wurden absolviert und bis zur Sommerpause hatte sich ein erbitterter Wettstreit abgezeichnet. Bislang führt Polen die Gruppe G ungeschlagen mit 12 Punkten an, gefolgt von Israel mit sieben Punkten. Beide Nationen hätten sich damit für die Europameisterschaft qualifiziert. Österreich würde nach bisherigem Stand ausscheiden. Das Nationalteam kommt auf sechs Zähler und den dritten Platz. Doch noch ist lange nichts entschieden. Im September geht es mit dem fünften Spieltag weiter und Österreich wird auf Lettland treffen. Dies sollte theoretisch eine einfache Aufgabe werden, da Lettland bisher jedes Spiel verlor. In der Rückrunde müssen die Österreicher jedoch besonders auf Israel achten: Die Blau-Weißen legten bis auf das Fiasko gegen Polen bislang eine starke Leistung hin und zeigen EM-Potenzial. Dabei profitieren die Israelis laut https://www.laola1.at/de von den Fußballkenntnissen ihres österreichischen Nationaltrainers Andreas Herzog, welcher der Mannschaft auch zum 4:2 Sieg gegen Österreich verhalf. Die Aufgabe, Israel einzuholen und eine wirkungsvolle Gegenstrategie zu entwickeln, sollte sich einfacher lösen lassen, als auf ein Gegenmittel gegen die bislang überstarken Polen zu hoffen. Vieles deutet also darauf hin, dass es zu einem Rennen um den zweiten Platz kommen wird.

Fußballfreunde verfolgen diese Qualifikationsphase mit großer Spannung und bei Außenseitern haben viele Fans noch Hoffnungen auf eine überraschende Qualifikation. Doch es ist die Europameisterschaft selber, die die Menschen in großen Zahlen anziehen wird. Dies gilt besonders für Stadionbesucher, Public-Viewings, Fernsehzuschauer und Sportwetten. Letztere sorgen nicht nur für einen besonderen Adrenalinkick, sondern geben durch Quoten auch wertvolle Auskünfte über die Wahrscheinlichkeiten von Spielausgängen. Österreich wird beispielsweise auf https://www.betfair.com/ mit einer Quote von 5,50 noch vor Israel auf die erfolgreiche EM-Qualifikation gelistet (Stand: 29.8.). Wer diverse Trends erkennt, kann somit auf Änderungen schnell reagieren. Auch wer nicht mitwettet, kann die Statistiken der Buchmacher als Grundlage nehmen, eine bessere Einschätzung der Chancen zu bekommen. Ebenfalls lohnend ist ein Blick in die Fußballgeschichte, wenn man sich damalige Begegnungen anschaut, um Rückschlüsse auf die Gegenwart ziehen zu können. In der Hinsicht hatte Österreich noch nie ein EM-Qualifikationsspiel gegen Israel gewinnen können, aber in anderen Begegnungen große Erfolge erzielt.

Es sind also noch alle Karten offen für das Nationalteam. Eine direkte Qualifikation wäre natürlich ideal, doch sollte man scheitern, könnte die UEFA Nations League eine weitere Hoffnung darstellen, wie https://www.sportbuzzer.de/ berichtet. Diese ermöglicht 16 weiteren Mannschaften in Playoffs, die verbleibenden vier Qualifikationsplätze für die EM 2020 zu ermitteln. Diese werden im März 2020 ermittelt, gefolgt von der Verlosung der EM-Gruppen. Es bleibt spannend.

Quelle: sport-branchenbuch.de

12.08.2019

Amazon bietet kostenloses Audio-Streaming für Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League

Zum Start des DFB-Pokals und der neuen Bundesliga-Saison 2019/2020 sind sämtliche Audio-Fußball-Inhalte bei Amazon kostenlos verfügbar. Alle Amazon-Kunden haben damit die Möglichkeit, die Spiele der Bundesliga, 2. Bundesliga, des DFB-Pokals sowie alle Begegnungen der deutschen Teams in der UEFA Champions League per Audio-Stream live zu verfolgen.

Quelle: new-business.de

15.05.2019

DFL stellt sich gegen Reformpläne

Die umstrittene Reform der Europapokalwettbewerbe führt innerhalb der Fußball-Bundesliga zu weiterer Unruhe. Während eines Treffens in Offenbach der Vereine, die Mitglieder in der europäischen Klubvereinigung ECA sind (derzeit 13), soll nach Informationen von FAZ.NET eine Mehrheit der Vertreter einen Rückzug aus der ECA ins Spiel gebracht haben, wenn die von der Klubvereinigung und vom europäischen Fußballverband Uefa angedachten Reformpläne umgesetzt würden. Befürchtet wird eine Entwertung der Bundesliga. Zudem sei die Hinterzimmer-Politik der ECA kritisiert worden, die derzeit vom Präsidenten des italienischen Vereins Juventus Turin, Andrea Agnelli, geführt wird. Der Direktor für Recht des FC Bayern, Michael Gerlinger, gehört ebenfalls dem ECA-Vorstand an.

Quelle: faz.net