Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

gewählte Suchbegriffe: Tennis
Zu Ihrer Suchanfrage wurden mehr als die 50 angezeigten Ergebnisse gefunden.
Diese Suche verfeinern/verändern.

Suchergebnisse Sportinformationen, Sportberichte, Sportnews

13.04.2020

DFL: der Spagat zwischen Solidarität und notwendigen Sanktionen

Nach Angaben des kicker-Sportmagazins droht rund ein Drittel der Profivereine wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz noch in dieser Saison - zwölf Vereine sollen bereits die nächste Fernsehrate abgetreten haben, um ihren aktuellen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Die jetzige Situation verlangt von den Vereinen der drei höchsten deutschen Fußball-Ligen vor allem nun eines: Solidarität. Denn andernfalls sägen alle am Ast, auf dem sie bisher so“bequem“ saßen. Mit der Insolvenz eines oder gar mehrerer Vereine gefährden sie laut Prof. Galli Wettbewerb, Spielbetrieb sowie die Vermarktung der Liga als Ganzes und das wahrscheinlich auf Jahre hinaus.

Notfallpläne oder gar Finanztöpfe existieren für eine derartige Krise nicht, weder die DFL noch einzelne Vereine sind im Gegensatz zum Tennis Grand-Slam-Turnier in Wimbledongegen Einnahmeverluste aus einer Pandemie versichert.

Die wenigsten Klubs sind auch selbst in der Lage, kurzfristig an nennenswertes Kapital zu gelangen. Für die Aufnahme von Eigenkapital bedarf es einer längeren Vorlaufzeit und Krisensituationen fördern nicht das Interesse etwaiger Investoren, sondern auch für die Ausgestaltung von Beteiligungen. Für Bankkredite mangelt es meist an der dafür notwendigen Bonität und den erforderlichen Sicherheiten.

Aber die DFL besitzt bekanntermaßen alle Möglichkeiten zur Aufnahme von Fremdkapital. Denkbar ist, dass die DFL eine Anleihe platziert oder einen Kredit bei Banken oder sonstigen Investoren aufnimmt. Die Besicherung könnte über die Verpfändung künftiger Medienrechteerlöse erfolgen und auch für die Rückführung könnten künftige Fernsehgelder herangezogen werden. Notleidende Klubs der Bundesliga, der Zweiten und auch der 3. Liga, könnten so vor der drohenden Insolvenz bewahrt werden und der Spielbetrieb gesichert werden.

Aber bei aller Solidarität: bei diesem Finanzgebaren einiger Clubs kann man schon von Wettbewerbsverzerrung sprechen und das sollte durch die DFL sanktioniert werden. Im Klartext bedeutet das: Vereine, die „unter den Rettungsschirm“ der DFL flüchten, müssen mit wirtschaftlichen und/oder sportlichen Konsequenzen (Punkteabzug) rechnen.

SBB/jb

Quelle: sport-branchenbuch.de

30.03.2020

Einnahmen-Verluste durch Geisterspiele | Bayern und BVB trifft es am härtesten

Das Corona-Virus hat den professionellen Sport auf der ganzen Welt fast zum Erliegen gebracht. Formel 1, Tennis, Fußball: Nichts geht mehr! Besonders die Bundesliga leidet unter dem Stillstand. Vor allem die kleineren Klubs haben mit den Einnahme-Verlusten zu kämpfen, zittern oft sogar um die Existenz. Selbst wenn die verbleibenden neun Spieltage vor Geisterkulissen zu Ende gespielt werden sollten, verlieren die Bundesliga-Klubs im Schnitt 6,6 Mio. Euro an Zuschauereinnahmen. Sollte die Saison ganz abgebrochen werden müssen, würden die Klubs 750 Mio. Euro verlieren (allein 330 Mio. Euro TV-Geld) und viele kaum überleben können.

Quelle: sportbild.de

26.03.2020

Timo Boll über Olympia in Tokio "Ich wäre dafür gewesen, die Spiele um zwei Jahre zu verschieben"

Timo Boll, 39, ist der erfolgreichste deutsche Tischtennisspieler. Bei großen internationalen Turnieren gewann er über drei Dutzend Medaillen. Er war erstmals 2000 bei Olympischen Spielen dabei. 2008 gewann Boll Olympia-Silber mit der Mannschaft sowie 2012 und 2016 Bronze. In Rio trug er 2016 die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier. Im Interview spricht der Linkshänder über die Verschiebung der Spiele in Tokio, Kurzarbeit und schweißtreibende Einheiten auf dem Ergometer.

Quelle: tagesspiegel.de

29.01.2020

Zverev bei den Australian Open: Halbfinale im 19. Anlauf

Für Alexander Zverev war in Australien jedes Jahr spätestens in der vierten Runde Schluss, dieses Mal schafft er es ins Halbfinale. Gegen Stan Wawrinka gewinnt Zverev 1:6, 6:3, 6:4, 6:2. Er dankt anschließend seinem Vater und Trainer, in einer liebevoll-brüsken Art, in der das nur Söhne öffentlich können. Im Halbfinale am Freitag trifft er nun auf den Österreicher Dominic Thiem, der Rafael Nadal besiegte.

Quelle: sueddeutsche.de

27.11.2019

Welche Lehren lassen sich aus den ATP-Finals ziehen?

Die ATP-Finals 2019 sind Geschichte. Der Grieche Stefanos Tsitsipas krönte sich in einem packenden Duell gegen Dominic Thiem zum „inoffiziellen Weltmeister“. Die ATP Finals gelten hinter den vier Grand Slam Turnieren zu den wichtigsten Events des Tennisjahres. Regelmäßig treten hier die besten der Welt gegeneinander an. Wir blicken auf das Turnier in London und schauen, welche Lehren sich aus den ATP Finals 2019 ziehen lassen.

 

Die „inoffizielle Weltmeisterschaft“

Traditionell spielen bei den ATP Finals die besten acht Profis der Weltrangliste in einem Turnier gegeneinander. Die aktuelle Weltrangliste findet man unter anderem im Tennis Magazin. Da hier die besten Tennisspieler des Jahres zusammenkommen, werden die ATP Finals häufig auch als inoffizielle Weltmeisterschaft im Tennis bezeichnet. Die acht Spieler werden in zwei Gruppen gelost, von denen jeweils die ersten beiden in das Halbfinale einziehen. Innerhalb der Gruppe spielt jeder gegen jeden ein Spiel über zwei Gewinnsätze. Seit 2009 findet das Turnier regelmäßig in der Londoner O2-Arena statt.

 

ATP Finals immer für eine Überraschung gut?

Die ATP Finals ziehen ihre Popularität nicht nur aus dem hochkarätigen Starterfeld, sondern auch aus ihren spannenden und häufig überraschenden Spielverläufen. Alexander Zverevs Sieg aus dem vergangenen Jahr über Novak Djokovic überraschte Experten und Fans gleichermaßen. Auch in diesem Jahr setzte sich ein vermeintlicher Underdog durch. Zwar erreichte Stefanos Tsitsipas 2019 sowohl bei den French Open als auch in Wimbledon das Achtelfinale und zog bei den Australian Open sogar bis in Halbfinale ein, auf einen Sieg bei den ATP Finals hätten aber wohl nur die Wenigsten gesetzt. Sportwettanbieter wie  Betfair zählen Novak Djokovic bei den kommenden Australian Open mit einer Quote von 2,50 zu den Topfavoriten, obwohl er bei den ATP Finals eher weniger überzeugte. Down Under hingegen scheint ihm wahrlich zu liegen. Sein Erfolg im vergangenen Jahr in der Rod Laver Arena war der siebte in seiner Karriere und machte ihn so zum Rekordsieger der Australian Open. Man darf gespannt sein, ob der Serbe Anfang des kommenden Jahres zu seinem nächsten Streich ausholt.

 

Übernehmen die jungen Wilden?

Bei den diesjährigen ATP-Finals nahmen gleich vier Spieler teil, die zwischen 20 und 23 Jahre alt sind. Daniil Medwedew und Matteo Berrettini sind 23, Zverev 22 und Tsitsipas gar nur erst 20 Jahre alt. Zwar konnte bisher keiner der „jungen Wilden“ einen Grand Slam gewinnen, allerdings haben alle vier in diesem Jahr gezeigt, dass sie mit Recht zur Elite des Tennis zählen. Medwedew beispielsweise sorgte bei den diesjährigen US Open für Furore, als er bis ins Finale einzog. Auch der Spiegel berichtete über seine Wandlung vom „Bösewicht zum heimlichen Liebling“. Sein Service gehört schon jetzt zu dem Besten, was die Tenniswelt zu bieten hat. Gleiches gilt für Zverev oder Tsitsipas, die sich nun beide den Erfolg bei den ATP Finals auf ihrer Visitenkarte stehen haben und auch in den nächsten Jahren die Tour bestimmen werden.

Die ATP Finals haben gezeigt, dass jungen Talente bereitstehen, um die Big Three im Tennis abzulösen. Daniil Medwedew, Matteo Berrettini, Zverev und Tsitsipas nahmen bereits an den ATP Finals teil und dürfen auch bei zukünftigen Turnieren nicht unterschätzt werden.

Quelle: sport-branchenbuch.de